Acolon ist eine relativ junge Rotweinsorte, die im Jahr 1971 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg (Baden-Württemberg, Deutschland) durch eine Kreuzung der Sorten Lemberger (auch bekannt als Blaufränkisch) und Dornfelder gezüchtet wurde. Der Name „Acolon“ wurde der Rebsorte 1979 zugewiesen und stammt von der lateinischen Bezeichnung für die Farbe Purpur: „acolonia“.
Die Acolon-Rebe ist bekannt für ihre frühe Reife und damit für ihre Eignung in kühleren Weinregionen, wie sie in Deutschland oft zu finden sind. Die Sorte stellt an die Lage und den Boden keine hohen Ansprüche und ist zudem weniger anfällig für Pilzkrankheiten als andere Rotweinsorten.
In Bezug auf die Weine, die aus Acolon-Trauben gewonnen werden, können diese folgende Eigenschaften aufweisen:
– **Farbe**: Erzeugt in der Regel tiefdunkle, fast lila bis schwarzrote Weine.
– **Geschmack**: Charakteristisch sind eine ausgeprägte Fruchtnote und Aromen von dunklen Beeren wie Brombeere und Kirsche, manchmal auch mit Anklängen von Holz, wenn der Wein in Barrique-Fässern ausgebaut wurde.
– **Struktur**: Die Weine können eine gute Tanninstruktur aufweisen, sind aber gleichzeitig weich und vollmundig mit einer gewissen Fruchtigkeit, die sie bereits in jungen Jahren trinkbar macht.
Acolon wird vorwiegend in deutschen Weinanbaugebieten kultiviert, insbesondere in Württemberg, aber auch in Franken und der Pfalz. Er gehört zu den Rotweinen, die gut zu kräftigen Speisen passen und insbesondere bei einer nicht zu hohen Serviertemperatur ihre volle Geschmacksvielfalt entfalten können.
Im internationalen Vergleich ist Acolon noch nicht großflächig verbreitet und zählt damit eher zu den Besonderheiten in der Welt der Rotweinsorten, die primär von regionalen Winzern in Deutschland angebaut und vermarktet werden.

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