FRÄNKISCHE WURSTWAREN

Gutes vom Metzger in seiner ganzen Vielfalt

Franken, das Wurstland par Excellence mit der höchsten Metzgereidichte in Deutschland, repräsentiert die ganze Bandbreite an Produkten der Metzgerzunft: vom Rotgelegten bis zum Wacholderschinken, von der Bauernleberwurst bis zum Hofer Schwaaß. Selbstverständlich finden Sie bei uns Bratwürste einschließlich Blauer Zipfel – die gehören einfach dazu

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Luther Fränkische Rostbratwurst: die rustikale Bratwurstspezialität, über offenem Feuer gebraten

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Wir finden es einfach zu schade das gute Brot und die Brötchen vom Vortag zu entsorgen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, daraus leckere Knödel im Glas zu kreieren. Alles in eigener Herstellung. Selbstverständlich ohne künstliche Zusatzstoffe und mind. 1 Jahr UNGEKÜHLT haltbar. 350 Gramm im Glas

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Die rustikale Zwiebelleberwurst ist in Franken besonders beliebt. Unsere deftige Leberwurst wird mit ausgewählten Zutaten, frischer Leber und besten Gewürzen hergestellt.

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Nach altem Hausrezept. Nürnberger Sauerkraut ist die ideale Beilage zur Nürnberger Bratwurst. 400 gr. in der Dose mit Schutzdeckel

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6 Stück Saure (blaue) Zipfel
Fränkische Spezialität
Ideal für einen Geschenkkorb  

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Original Nürnberger Bratwürste vom Metzger Pfettner aus Nürnberg - das Aushängeschild der Franken-Metropole. Gegrillt. VE = 10 Stück / 190 g in der Dose mit Schutzdeckel. Pfettner Nürnberger Bratwürste

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Nürnberg Bratwürste vom Metzger Pfettner aus Nürnberg - das Aushängeschild der Franken-Metropole. 20 Stück

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Das Bratwurstgehäck besteht aus grobem Bratwurstbrät. Heimische Kräuter und Gewürze sorgen für den traditionellen Geschmack. Schneiden Sie das fränkische Bratwurstgehäck in starke Scheiben und braten Sie es auf beiden Seiten an. Perfekt eignet sich dazu auch unser Sauerkraut. 400 g im Glas

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Fränkischer Bauernschmaus! Seid jeher wird der Bauernschmaus mit Kümmel gewürzt. Im Glas wird die Wurst von Bratensaft umgeben und bekommt so ihren einzigartigen Geschmack! 200 g im Glas

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Hofer Bratwürste lassen viele in Heimatserinnerungen schwelgen. Sie sind in ihrer Rezeptur weltweit einzigartig und werden in dieser Art nur in Hof hergestellt. Die Besonderheit an Hofer Bratwürsten ist das extra feine Brät. Mit Bratwürsten in der Dose ist man immer für die ersten Sonnenstrahlen gewappnet und garantiert der Erste am Grill. 320 Gramm

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Der Preßsack gilt zurecht als Urtyp der fränkischen Wurstküche. Für unseren Preßsack verwenden wir nur ausgesuchtes Muskelfleisch und kernigen Rückenspeck. Dank Majoran und typisch fränkischen Kräutern wird unser Preßsack zum echten Gaumenschmaus. Preßsack (200g Glas)

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Von je her wird unsere Hausmacher Leberwurst mit der herzhaften Rezeptur mit viel Liebe hergestellt. Im Vergleich zum Paté ist die Hausmacher Leberwurst würziger und besitzt eine gröbere Konsistenz - so kann sich das Aroma noch besser entfalten. Hausmacher Leberwurst (200g Glas)

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Roter Preßsack im Glas (200 g). Der Preßsack gilt zurecht als Urtyp der fränkischen Wurstküche.

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Die Hausmacher Sülze ist ein sehr fettarmes und zugleich schmackhaftes Produkt. Die Sülze ist fertig mit Gurken, Zwiebeln und Gewürzen abgeschmeckt. Sie kann also direkt mit Brot oder Bratkartoffeln serviert werden. 400 Gramm im Glas


2 mit Kraut, 3 im Weggla – die Franken und Ihre Bratwürste

Dass man in Franken gerne und vor allem gut isst, das dürfte auch über die Grenzen hinaus bekannt sein. Deftig muss es sein und somit reiht sich die Bratwurst in die kulinarischen Köstlichkeiten von Schäuferle bis Sauerbraten perfekt ein. Zahlreiche Regionen in Deutschland haben ihre eigenen Rezepte und so gibt es daher unterschiedliche Bratwürste, angefangen bei der Thüringer Rostbratwurst über die Nordhessische Bratwurst bis hin zur Rostocker Bratwurst. Auch wenn Bratwürste aus anderen Regionen durchaus schmackhaft sind, der Franke wird immer seine Fränkische Bratwurst am liebsten essen.

Ein Blick in die Bratwurst-Geschichte

Ein Blick in die Geschichtsbücher verrät uns: Die Bratwurst ist schon sehr alt und kommt von sehr weit her. Ob man die länglichen Würste, die bereits vor 5.000 Jahren gegessen wurden, schon Bratwurst hießen und wie diese zubereitet wurden, ist leider nicht überliefert. Geschmeckt scheinen sie aber zu haben. Für viele ist es womöglich eine Überraschung, dass es die Bratwurst doch schon so lange gibt, die nächste Überraschung ist die Herkunft. Auch hier kann man nicht mehr genau sagen, wo der Ursprung lag. Man weiß aber so viel, dass Bratwürste  sowohl in China, als auch in Ägypten und Syrien verzehrt wurden.

Lagen die Anfänge der Bratwurst noch weitgehend im Dunkeln, sind erste Rezepte aus der griechischen Antike überliefert. Im 7. Jahrhundert vor Christus füllte man in Griechenland Tiermägen mit Brät und garte diese Delikatesse. Auf den Grill kamen die Würste dann wohl im 1. Jahrhundert nach Christus, als von einem "silbernen Rost" die Rede war.

Über 600 Jahre Bratwurst und kein Ende

Kommen wir aber zurück nach Deutschland, genauer nach Franken. Auch wenn immer wieder gestritten wird, wer denn nun die Bratwurst, wie wir sie heute kennen, erfunden hat. Die einen sagen, die Thüringer waren es, denn dort gab es im Jahr 1404 die erste urkundliche Erwähnung. Allerdings steht dem das Jahr 1276 gegenüber, in dem die Stadt Nürnberg die Herstellung von Wurst genau festlegte. Die älteste noch original erhaltene Bratwurstküche der Welt stammt aus dem Jahr 1419 und steht – wie könnte es auch anders sein – in Nürnberg. "Zum gulden Stern" ist in der Zirkelschmiedgasse 26, unweit des Jakobsplatzes zu finden.

Besonders beliebt sind Fränkische Bratwürste in der Semmel, der Franke sagt auch im Weggla. Besonders auf Volksfesten und Weihnachtsmärkten sind die Würste für einen Snack zwischendurch willkommen. Wer sich gerne für Zuhause eindecken möchte, findet bei uns im Shop zahlreiche Dosen und natürlich auch ganze Geschenkkörbe mit fränkischen Spezialitäten – wobei die Bratwurst natürlich nicht fehlen darf.

Nürnberger vs. Fränkische Bratwurst

Bratwurst ist in Franken nicht gleich Bratwurst. Während die unterschiedlichen Städte bzw. Regionen Ihre eigenen Wurstrezepte haben (weiter unten dazu noch mehr), sind zwei Würste deutlich zu unterscheiden:

  1. Fränkische Bratwurst

Die Fränkische Bratwurst hat eine Länge zwischen 12 und 16 Zentimetern. Der Schweinedarm wird meist mit grobem Schweinefleisch gefüllt, kann aber auch etwas feiner sein. Hinzu kommen Gewürze unterschiedlicher Art, wobei hier jeder Metzger seine eigenen Rezepte entwickelt.

  • Nürnberger Rostbratwurst

Die Nürnberger Rostbratwurst ist gerade einmal 9 Zentimeter lang. Abgefüllt wird das feine Schweinebrät in einen Schafsdarm und darf nur nach einem besonderen Rezept hergestellt werden. Dieses ist herkunftsgeschützt. Das heißt: Nürnberger Bratwürste dürfen sich auch nur so nennen, wenn sie aus der Noris kommen. Achtet in diesem Fall auf den Schriftzug "Original Nürnberger Rostbratwürste".

Nürnberger Bratwürste – die Sache mit dem Schlüsselloch

Es ist immer wieder lustig, Touristen auf dem Christkindlesmarkt zu beobachten. Denn die greifen lieber zu zwei Fränkischen Bratwürsten als zu 3 im Weggla. Auf die Frage, warum sie nicht die Nürnberger wollen, antworten viele, dass diese zu klein seien. Dass ihnen dadurch ein echter Hochgenuss entgeht, scheint sie nicht zu stören. Wie auch immer ist die Frage aber durchaus berechtigt, warum die Nürnberger denn eigentlich so klein sein. Dazu gibt es mehrere Theorien:

  • Wer schon einmal in den Nürnberger Lochgefängnissen war, der wird die Geschichte kennen. Bei Besuchen von Gefangenen wollte man diesen etwas Gutes tun und eine Wurst zustecken. Da herkömmliche Würste aber zu groß waren, verkleinerte man diese, damit sie durch das Schlüsselloch passten.
  • Das mit dem Schlüsselloch scheint eine beliebte Möglichkeit gewesen zu sein, denn als es im Mittelalter noch eine Sperrstunde gab, umgingen die Wirte diese, indem sie ihren Gästen die Würste durch das Schlüsselloch reichten.
  • Am wahrscheinlichsten ist aber wohl die Sache mit der Mogelpackung. Wir kennen das alles aus der heutigen Zeit: Da gibt es Lebensmittel, die behalten ihren Preis, der Inhalt aber schrumpft. So war das wohl auch mit der Nürnberger Rostbratwurst. Um mehr Bratwürste für die gleichen Kosten herstellen zu können, wurden die Würste einfach verkleinert.

Die Fränkische Bratwurst und die Unterschiede

Während also die Nürnberger original aus der Noris stammen und nach vorgegebenem Rezept hergestellt werden müssen, ist das bei der Fränkischen Bratwurst anders. Hier kann jeder bei den Zutaten und bei der Zubereitung variieren und seine ganz eigene Fränkische kreieren. So ist es nicht verwunderlich, dass es in verschiedenen fränkischen Regionen unterschiedliche Bratwürste gibt. Hier ein kleiner Auszug:

  • Die Coburger Bratwurst misst stattliche 31 Zentimeter und wird beim Verzehr in einer Semmel halbiert. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Semmel nicht der Länge, sondern der Breite nach durchgeschnitten wird. Der größte Unterschied aber ist wohl die Zubereitung, denn die Coburger wird über Kiefernzapfen gegrillt, in der oberfränkischen Stadt nennt man das auch Kühle.
  • Die Würzburger Bratwurst wird auch Winzerbratwurst genannt und hat als besondere Zutat einen Schuss weißen Frankenweins zu bieten. Traditionell wird sie nicht über Holzkohle gegrillt, sondern in der Pfanne gebraten. Sie hat eine Länge zwischen 15 und 20 Zentimetern und wird beim Servieren in einer länglichen Semmel geknickt. Daher wissen die Würzburger auch sofort was gemeint ist, wenn Ihr eine "Geknickte" bestellt.
  • Die spezielle Schweinfurter Bratwurst ist noch relativ neu, denn es gibt sie erst seit 2012. Sie wird Original 0Komma25® Schweinfurter Bratwurst genannt, ist 25 Zentimeter lang und hat einen feurigen Pfeffergeschmack.

Wissenswertes rund über die Bratwurst

Zum Schluss noch ein paar Dinge, mit denen Sie andere Bratwurstkenner verblüffen können.

  • Während der Reformation gab es in Franken katholische und evangelische Bratwurste. Die katholischen hatten ein feineres Brät, während die evangelischen gröber waren. Warum dies so war, kann nur vermutet werden. Eine Erklärung besagt, dass die Protestanten feines Brät als Luxus abtaten, andere sagen, dass die Katholiken genügend Geld hatten, um sich die teureren und feineren Bratwürste leisten zu können.
  • Eine Bratwurst sollte immer in einem Darm verarbeitet werden, der nicht von seiner Fettschicht befreit wurde. Wenn an einer Bratwurst eine sogenannte Fettnaht zu sehen ist, ist dies ein Qualitätsmerkmal. Denn durch diese Naht trocknet das Brät während des Grillens nicht aus. Genannt wird sie auch Bändelbratwurst.
  • Fränkische Bratwürste gibt es nicht nur vom Grill, man kann diese auch geräuchert essen, als Saure oder Blaue Zipfel garen oder zu Sulze verarbeiten.